Einfamilienhaus bauen: 958 Häuser mit Grundriss und Preis

Einfamilienhaus bauen: 958 Häuser mit Grundriss

958 Häuser von 65 Baufirmen. Grundriss, Wohnfläche und Preis sehen Sie direkt in der Übersicht.

958 Häuser im Vergleich 65 Baufirmen ab 54.473 €

Auswahl eingrenzen

Preis schlüsselfertig Alle Preise
Wohnfläche Alle Größen
Sortierung

30 von 958 Häusern angezeigt

Einfamilienhaus: alle Häuser

Formular wird geladen …

Einfamilienhaus Ausbauhaus  67  Kaufpreis  88.620.-- € inkl. 19% MwSt.
Norges Hus Nova OÜ

Ausbauhaus 67 Kaufpreis 88.620.-- € inkl. 19% MwSt.

Einfamilienhaus, 1-geschossig unter 22-Grad-Satteldach, ohne Keller, Niedrigenergiehaus.

ab 88.620 € Ausbauhaus

67 m² · 4 Zimmer

Einfamilienhaus Schellenberg
Baufritz, seit 1896

Schellenberg

Einfamilienhaus in Holztafelbau, 2-geschossig unter 18-Grad-Satteldach, mit Vollkeller, Effizienzhaus 55.

ab 580.000 € schlüsselfertig

136 m²

Einfamilienhaus Einfamilienhaus - Wintergarten - schlüsselfertig
Kompetenzhaus

Einfamilienhaus - Wintergarten - schlüsselfertig

Wintergarten, große Fensterflächen, 137 qm Wohnfläche mit der Möglichkeit, auch im Obergeschoß ansprechend einzurichten. Einfamilienhaus in hochwertiger Fertigh…

ab 352.000 € schlüsselfertig

137 m² · 5 Zimmer

Einfamilienhaus Klassik 12.12
Mihm Thermobau GmbH

Klassik 12.12

Einfamilienhaus in Massivbauweise, 2-geschossig unter Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 274.999 € schlüsselfertig

124 m² · 5 Zimmer

Einfamilienhaus Brilo - Modern, offen, großzügig.
Fingerhut Haus GmbH & Co. KG

Brilo - Modern, offen, großzügig.

Luxuriöses Einfamilienhaus in Holzständerbauweise mit großzügigem Erdgeschoss inkl. Schlafzimmer. 2 Schlafzimmer ein Büro und eine tolle Galerie veredeln das Ob…

Preis auf Anfrage

200 m² · 6 Zimmer

Einfamilienhaus BLACK
THE WHITE HOUSE gmbh

BLACK

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 2-geschossig unter Satteldach.

ab 666.250 € schlüsselfertig

206 m²

Einfamilienhaus KB 60
Moderna-Bau GmbH

KB 60

Bei diesem Einfamilienhaus gefallen uns die großzügige Raumaufteilung, aber auch einige interessante Extras. So wird eines der Fenster mit einer interessanten S…

Preis auf Anfrage

185 m²

Einfamilienhaus Sachsenheimer Fertighaus FD142
Sachsenheimer Fertighaus - Jürgen Rohrmann

Sachsenheimer Fertighaus FD142

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 2-geschossig unter Flachdach.

ab 356.580 € schlüsselfertig

142 m² · 6 Zimmer

Einfamilienhaus Stadthaus, Stadtvilla Bad Soden im Taunus
Immobilien-Atelier Reuter GbR

Stadthaus, Stadtvilla Bad Soden im Taunus

Stadtvilla mit bodentiefen Fenstern, familiengerechte Grundrissplanung, modern gestaltet, individuelle Planung mit zahlreichen Grundrissvorschlägen, die wir auf…

Preis auf Anfrage

180 m² · 5 Zimmer

Einfamilienhaus LONG
THE WHITE HOUSE gmbh

LONG

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 2,5-geschossig unter Satteldach.

ab 4.725.000 € schlüsselfertig

599 m²

Einfamilienhaus Kowalski Haus - Bungalow FANNY 88
Kowalski Haus, Klaus Kowalski Immobilien RDM e.K.

Kowalski Haus - Bungalow FANNY 88

Dieses Anwesen überzeugt uns durch seinen modernen Baustil, die großen Fenster sowie die Möglichkeit einer individuellen Raumaufteilung, die in gemeinsamer Absp…

ab 258.336 € schlüsselfertig

86 m²

Einfamilienhaus Bernstein 368
EdelSteinhaus GmbH

Bernstein 368

Einfamilienhaus in Massivbauweise, 2-geschossig unter Zeltdach.

Preis auf Anfrage

344 m²

Einfamilienhaus Dreifamilienhaus 233 SD - Drevo Fertigbau
Der Hausbau Berater

Dreifamilienhaus 233 SD - Drevo Fertigbau

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 2,5-geschossig unter 35-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 40.

ab 494.132 € schlüsselfertig

8 Zimmer

Einfamilienhaus D 139
Frammelsberger Holzhaus

D 139

Bei diesem Haus überzeugen uns nicht nur die großzügige Raumaufteilung des Wohn- und Essbereichs, sondern auch zahlreiche weitere Kleinigkeiten. So hat im Oberg…

Preis auf Anfrage

127 m²

Einfamilienhaus Weitere Gestaltungsvorschläge Villa mit Walmdach
Kompetenz Haus - Bauberatung & Projektmanagement

Weitere Gestaltungsvorschläge Villa mit Walmdach

Einfamilienhaus in Holzbauweise, 22-Grad-Walmdach, ohne Keller, Effizienzhaus 40 Plus.

ab 360.000 € schlüsselfertig

Einfamilienhaus EDITION 125 V2
Bien-Zenker GmbH

EDITION 125 V2

Einfamilienhaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Niedrigenergiehaus.

ab 333.100 € schlüsselfertig

125 m² · 4 Zimmer

Einfamilienhaus Ausbauhaus 77  Kaufpreis 142.100.-- € inkl. 19% MwSt.
Norges Hus Nova OÜ

Ausbauhaus 77 Kaufpreis 142.100.-- € inkl. 19% MwSt.

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter Flachdach, ohne Keller.

ab 142.100 € Ausbauhaus

76 m² · 2 Zimmer

Einfamilienhaus Elisenstraße 144
bauen.wiewir GmbH & CO. KG

Elisenstraße 144

Einfamilienhaus in Holztafelbau, 1,5-geschossig unter 45-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 322.300 € schlüsselfertig

144 m² · 7 Zimmer

Einfamilienhaus SOLUTION 82 V4
Living Fertighaus GmbH

SOLUTION 82 V4

Einfamilienhaus in Holzrahmenbau, 1-geschossig unter Flachdach, Effizienzhaus 55.

ab 220.565 € schlüsselfertig

82 m² · 2 Zimmer

Einfamilienhaus Klassik 13.51
Mihm Thermobau GmbH

Klassik 13.51

Einfamilienhaus in Massivbauweise, 1,5-geschossig unter 42-Grad-Satteldach, mit Vollkeller, Effizienzhaus 55.

ab 471.999 € schlüsselfertig

154 m² · 5 Zimmer

Einfamilienhaus SUNSHINE 167 V3
Living Fertighaus GmbH

SUNSHINE 167 V3

Einfamilienhaus in Holzrahmenbau, 1,5-geschossig unter 38-Grad-Satteldach, Effizienzhaus 55.

ab 400.709 € schlüsselfertig

167 m² · 5 Zimmer

Einfamilienhaus 5 x 5 kompakt Haus 06
cube-design-house

5 x 5 kompakt Haus 06

Einfamilienhaus in Massivbauweise, 2-geschossig unter Flachdach, Keller optional.

ab 185.000 € schlüsselfertig

105 m² · 3 Zimmer

Einfamilienhaus Einfamilienhaus Sulzbach
Immobilien-Atelier Reuter GbR

Einfamilienhaus Sulzbach

Einfamilienhaus in Massivbauweise, 1,5-geschossig unter Satteldach, Effizienzhaus 55.

Preis auf Anfrage

180 m² · 6 Zimmer

Einfamilienhaus Eric Borealserie
HV Frank Schöbel

Eric Borealserie

Einfamilienhaus in Holzrahmenbau, 2-geschossig unter 45-Grad-Satteldach, ohne Keller, Effizienzhaus 55.

ab 289.442 € schlüsselfertig

142 m²

Einfamilienhaus KM 27
Moderna-Bau GmbH

KM 27

Mit einer etwas futuristischen Bauweise wartet die hier vorgestellte Immobilie auf. Beide Etagen zieren große Fensterfronten, die für einen optimalen Tageslicht…

Preis auf Anfrage

255 m²

Einfamilienhaus Bärenhaus Bungalow One 116
Bärenhaus

Bärenhaus Bungalow One 116

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 1-geschossig unter 22-Grad-Walmdach, Effizienzhaus 40.

ab 359.201 € schlüsselfertig

116 m² · 4 Zimmer

Einfamilienhaus  Modernes Fachwerkhaus in Berlin
CONCENTUS Holzskelett-Haus GmbH

Modernes Fachwerkhaus in Berlin

Einfamilienhaus in Holzbauweise, 1,5-geschossig unter 30-Grad-Satteldach.

ab 588.000 € schlüsselfertig

159 m²

Einfamilienhaus RICHARD
THE WHITE HOUSE gmbh

RICHARD

Das Anwesen START TWH RICHARD wird in zwei verschiedenen Varianten angeboten, wobei der Unterschied nur in der Größe des Wohnbereiches liegt. Besonders gut gefä…

ab 649.999 € schlüsselfertig

138 m²

Einfamilienhaus Kowalski Haus - ANITA 160
Kowalski Haus, Klaus Kowalski Immobilien RDM e.K.

Kowalski Haus - ANITA 160

Einfamilienhaus in Holzständerbauweise, 1,5-geschossig unter 37-Grad-Satteldach.

ab 293.760 € schlüsselfertig

122 m²

Einfamilienhaus FRH 11x9-F
Ing.-Büro Dipl.-Ing. Peter Schminder

FRH 11x9-F

Dieses Gebäude überzeugt nicht nur durch seine Fachwerkarchitektur, sondern auch durch die große lichtdurchflutete Glasfront. Mit seinen mehr als 150 Quadratmet…

ab 320.000 € schlüsselfertig

185 m²

30 von 958 Häusern angezeigt

Alle 958 Einfamilienhäuser dieser Auswahl

Marktüberblick

Preise und Wohnflächen in Zahlen

Auf beispielhaus.de bieten derzeit 65 Baufirmen 958 Einfamilienhäuser an. Schlüsselfertig liegt der mittlere Preis (Median) bei 353.831 €. Die mittlere Wohnfläche beträgt 143 m², ein schlüsselfertiges Angebot kostet im Mittel rund 2.660 € je m² Wohnfläche.

Kennzahl Wert Grundlage
Häuser in dieser Auswahl 958 alle
Baufirmen 65 alle
Schlüsselfertig, niedrigster Preis 54.473 € 561 Häuser
Schlüsselfertig, Median 353.831 € 561 Häuser
Schlüsselfertig, höchster Preis 5.675.000 € 561 Häuser
Ausbauhaus, Median 240.000 € 457 Häuser
Wohnfläche, Median 143 m² 891 Häuser
Preis je m² schlüsselfertig, Median 2.660 € 537 Häuser

Datenstand: 16.10.2026, ohne Grundstück und Baunebenkosten. Angaben der Baufirmen. Leistungsumfang und Berechnung der Wohnfläche unterscheiden sich je Angebot. Median: Etwa die Hälfte der Angebote liegt darunter, etwa die Hälfte darüber.

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 177 m² Wohnfläche

Träumen Sie von Ihrem eigenen Einfamilienhaus? Entdecken Sie die Haus Ideen und vielfältigen Hauspläne unserer Baupartner, die das Fundament für Ihr zukünftiges Zuhause legen. Unsere Auswahl an modernen Einfamilienhäusern und klassischen Häusern ist so gestaltet, dass sie jedem Stil und jeder Vision gerecht wird. Vergleichen Sie 958 Einfamilienhäuser mit Grundrissen und Preisen und sparen Sie beim Hausbau. Starten Sie mit uns in ein neues Kapitel: Ihr Traumhaus erwartet Sie! 

Das Einfamilienhaus: ein Hausbau-Klassiker

Einfamilienhaus, mit Satteldach

Wer von den eigenen vier Wänden träumt, der denkt zuallererst an das Einfamilienhaus. Dieser Klassiker unter den Haustypen steht insbesondere bei den Deutschen hoch im Kurs. Doch wodurch zeichnet sich ein Einfamilienhaus eigentlich aus? Wie der Name es schon sagt, sind vor allem zwei Kriterien ursprünglich typisch für das Einfamilienhaus gewesen:

  1. Es bietet Platz für genau eine Familie.
  2. Es steht frei auf einem ausreichend großen Grundstück.

Aufgrund des zunehmend teureren Grund und Bodens und des Platzmangels gerade in städtischen Gebieten sowie der finanziellen Lage vieler Häuslebauer haben sich diese Kriterien mittlerweile jedoch verschoben. So müssen Einfamilienhäuser nicht mehr freistehend sein und sie können zusätzlich mit einer Einliegerwohnung versehen werden, um etwa durch die Mieteinnahmen die finanzielle Belastung durch den Kredit zu verringern. Allerdings sollte die Einliegerwohnung des in diesem Fall auch mit einem separaten Eingang versehen sein.

 

Beispielansichten für moderne Einfamilienhäuser:

Beispiel Einfamilienhaus modern

Zwei schöne Einfamilienhäuser von der Firma Living Fertighaus bzw. Bien Zenker. Weitere moderne Einfamilienhäuser und Haus Ideen finden Sie durch die Fliter oben auf der Webseite.

 

Welche Arten von Einfamilienhäusern gibt es?

Mittlerweile haben sich verschiedene Varianten beim Einfamilienhaus durchgesetzt, so dass jeder Bauherr das für sich passende Objekt finden kann. Einige Beispiele sollen im Folgenden genannt werden:

  • Freistehendes Einfamilienhaus: Achtung: Hohe Grundstückskosten und sehr gute Dämmung nötig, kann mit Einliegerwohnung versehen werden
  • Doppelhaushälfte: kann aber bei den falschen Nachbarn schwierig werden
  • Reihenhaus: geringe Grundstücksfläche, direkte Nachbarschaft
  • Bungalow: ebenerdiges Wohnen, auch im Alter, allerdings großes Grundstück nötig
  • Stadtvilla: recht hohes Volumen umbauten Raum

 

Wie kann ein Einfamilienhaus errichtet werden?

Ebenfalls sind Bauherren völlig frei in der Entscheidung, in welcher Bauweise sie das Einfamilienhaus errichten wollen. Sie können sich für die massive Stein-auf-Stein-Bauweise entscheiden, für das Fertighaus oder Architektenhaus, aber auch für die Holzbauweise. Alle diese Hausbau-Varianten bieten Vor-, aber auch Nachteile. Beim Massivhaus beispielsweise müssen Bauherren mit längeren Bauzeiten rechnen, der Einzug in das neue Haus kann sich entsprechend nach hinten verschieben. Diese Dauer des Hausbaus wird durch einen hohen Anteil an Eigenleistungen, die oft nur nach Feierabend und/oder an den Wochenenden erbracht werden können, sogar noch deutlich verlängert. Beim Fertighaus ist der Bau schnell erledigt, jedoch ist der individuelle Gestaltungsspielraum eingeschränkt. Zwar bieten die großen Fertighausanbieter verschiedene Hausformen, Baupläne und Grundrisse an, allerdings handelt es sich nicht um ein individuell vom Architekten geplantes Haus. Dieses birgt jedoch wiederum den Nachteil hoher Baukosten in sich, derer sich Bauherren vor dem Hausbau bewusst sein sollten. Mit der Holzbauweise dagegen erhalten Bauherren ein besonders angenehmes Raumklima, müssen aber ebenfalls mit entsprechenden Bauzeiten, speziell in der Vorbereitung der Holzwände, rechnen.

Vor- und Nachteile beim Einfamilienhaus

Die Vorteile beim Einfamilienhaus sind vielfältig. Sie hängen aber immer von der Art des Hauses und auch der Bauweise ab, aus der sich ebenso einige Nachteile ableiten. Grundlegend lassen sich folgende Vorteile für alle Einfamilienhäuser nennen:

  1. Einfamilienhaus kann jederzeit erweitert werden, etwa durch einen Anbau oder Umgestaltung bzw. Umbau
  2. Einfamilienhaus bietet viel Platz auf vergleichsweise kleiner Grundfläche.

Andere Vorteile hängen von der Art des Haustyps an sich ab. Folgende Tabelle soll dies aufzeigen:

Haustyp Vorteile Nachteile
Freistehendes 1 Familien Haus Viel Platz auf einem großen Grundstück
Anbauten jederzeit problemlos möglich
Großer Abstand zu den nächsten Nachbarn, dadurch kaum Belästigung durch deren Lebensgeräusche
Hohe Anschaffungskosten
Hoher Aufwand für Dämmung
Weniger Schutz durch Nachbarn
Doppelhaushälfte Günstiger Anschaffungspreis!
Wenigstens eine Seite des Hauses ist keine Außenwand, dadurch geringerer Dämmungsaufwand.
Probleme mit den Nachbarn durch Geräuschentwicklung möglich
Garten/Grundstück wird häufig geteilt
Reihen(mittel)haus Günstige Anschaffungspreise
Zwei Wände sind keine Außenwände, geringerer Dämmungsaufwand
Direkte Nachbarschaft rechts und links
Geräuschentwicklung der Nachbarn deutlich zu hören
Sehr kleine Grundstücke sind typisch
Bungalow Ebenerdiges Wohnen möglich
Barrierefreiheit auch im Alter denkbar
Sehr großes Grundstück nötig, um ausreichend Platz im Inneren schaffen zu können
Dadurch hohe Grundstückskosten
Stadtvilla Leben auf mehreren Etagen
Prestige durch die Außenwirkung des Hauses
Meist hohe Anschaffungskosten

 

Worauf sollten Bauherren beim Einfamilienhaus achten?

Bei der Planung des Einfamilienhauses sollten Bauherren vor allem die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten genau im Blick behalten. Gerade der Bau eines freistehenden Einfamilienhauses bedingt eine besonders gute Dämmung der Außenhülle. Es gibt hier keinen direkten Nachbarn, von dessen Heizverhalten man profitieren kann. Die Kosten können durch eine moderne Dämmung erheblich nach oben schnellen, weshalb man diese genau im Blick behalten sollte. Bei einem Doppelhaus sollte man sich den potenziellen Nachbarn genau ansehen und fragen, ob man wirklich über Jahrzehnte hinweg Wand an Wand mit ihm leben will.

Grundrisse Erdgeschoss und Dachgeschoss eines Einfamilienhauses:

Grundriss Einfamilienhaus Erdgeschoss

 Beispiel Grundriss Einfamilienhaus: Ist das auch ein Haus Plan für Ihr Traumhaus?


Je nach eigenem Interesse sollte der Bauherr zwischen modernen Häusern oder eher traditionellen Häusern unterscheiden. Modern bauen ist heute sehr im Focus vieler Bauherren. Gerade Wände auch im Obergeschoss, wie z.B. beim Bau einer Stadtvilla nehmen dabei immer zu. 

Hausformen und Stile beim Einfamilienhaus

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 69 m² Wohnfläche

Die Hausform entscheidet vor allem über den optischen Charakter, nicht über die Grundfunktion des Einfamilienhauses als Familienhaus. Verbreitet sind das klassische Satteldachhaus, oft mit Zwerchgiebel oder Erker als gestalterisches Element im Giebelbereich, die Landhausstil-Variante mit ruhiger, traditioneller Fassade sowie die Stadtvilla mit mehreren Vollgeschossen und repräsentativem Auftritt. Wer ebenerdig wohnen möchte, findet im Bungalow eine barrierearme Alternative. Ein häufiger Fehler ist, sich zuerst auf eine Hausform festzulegen und erst danach den Bebauungsplan zu prüfen: Nicht jede Gemeinde erlaubt Zwerchgiebel, Erker oder eine bestimmte Dachneigung, viele Bebauungspläne schreiben Dachform und Firstrichtung sogar verbindlich vor.

Fassade: Putz, Verblendfassade oder Holz

Einfamilienhaus, mit Walmdach

Die Fassade prägt den ersten Eindruck des Einfamilienhauses und schützt zugleich die Bausubstanz vor Wetter. Am häufigsten kommt eine verputzte Fassade zum Einsatz, die sich in nahezu jeder Farbe gestalten lässt. Eine Verblendfassade aus Klinker ist widerstandsfähiger gegenüber Wind und Schlagregen und benötigt kaum Pflege, kostet aber mehr als Putz. Holzfassaden wirken warm und passen besonders zum Landhausstil, verändern ihre Farbe im Lauf der Jahre und sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ein typischer Fehler ist, die Fassade erst nach der Innenausstattung auszuwählen, dabei bestimmt sie Dämmung, Instandhaltung und spätere Folgekosten deutlich mit.

Dach: Neigung, Dachüberstand und Dachschrägen

Einfamilienhaus, mit Flachdach, 122 m² Wohnfläche

Die Dachneigung entscheidet mit, wie viel nutzbare Fläche im Dachgeschoss entsteht: Eine steilere Dachneigung oder ein höherer Kniestock bringt mehr nutzbare Fläche mit Stehhöhe im Dachgeschoss. Ein ausreichender Dachüberstand schützt die Fassade vor Regen und direkter Sonne und verlängert damit deren Lebensdauer. Bauherren sollten die Dachform daher nicht nur nach Optik, sondern auch nach Wetterschutz und nutzbarer Wohnfläche im Obergeschoss auswählen. Wer das Dachgeschoss später als vollwertigen Wohnraum nutzen möchte, sollte die Dachneigung schon in der Planungsphase mit der Baufirma klären, denn nachträglich lässt sich der Dachstuhl kaum noch ändern. Einen Überblick über gängige Dachformen und ihre Eigenschaften bietet die Übersicht der Dachformen.

Grundriss: Abstellraum, Rückzugsorte und Privatsphäre

Einfamilienhaus, mit Walmdach, 153 m² Wohnfläche

Ein guter Grundriss bietet neben Wohn- und Schlafräumen auch ausreichend Abstellraum für Fahrräder, Gartengeräte oder Saisonware, damit diese nicht zulasten der Wohnfläche gehen. Ebenso wichtig sind Rückzugsorte innerhalb des Hauses: Ein Arbeitszimmer oder ein separater Kinderbereich schaffen Ruhe und Privatsphäre für alle Familienmitglieder, auch wenn das Haus frei auf dem Grundstück steht und keine direkten Nachbarn den Grundriss beeinflussen. Gerade in kleineren Grundrissen wird der Abstellraum häufig zugunsten von Wohnfläche gestrichen, was sich im Alltag schnell rächt.

Planung mit der Baufirma: Individualisierung

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 125 m² Wohnfläche

Wie viele Individualisierungsmöglichkeiten ein Einfamilienhaus bietet, hängt von der gewählten Baufirma und Bauweise ab. Fertighausanbieter erlauben meist Anpassungen bei Fassade, Fenstern und Grundrissdetails innerhalb eines Baukastensystems, ein frei geplantes Massivhaus lässt dagegen mehr individuelle Wünsche zu, verlängert aber Planungszeit und Kosten. Klären Sie vor der Unterschrift, welche Änderungen am Grundriss oder an der Fassade im Baupreis enthalten sind und welche als Sonderwunsch separat berechnet werden. Ein Blick in die Checklisten für den Hausbau hilft, wichtige Entscheidungen vor dem ersten Baufirmengespräch zu klären.

Bauplan fürs Einfamilienhaus: was er enthält und wer ihn erstellt

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 160 m² Wohnfläche

Ein Bauplan für ein Haus ist mehr als ein Grundriss. Für den Bauantrag verlangt die Bauaufsicht Bauzeichnungen, in der Regel im Maßstab 1:100, dazu einen Lageplan, eine Baubeschreibung und die bautechnischen Nachweise, etwa zur Standsicherheit und zum Wärmeschutz. Erstellen darf diese Bauvorlagen nur eine bauvorlageberechtigte Person, meist eine Architektin, ein Architekt oder eine Bauingenieurin. So regeln es die Landesbauordnungen nach dem Vorbild der Musterbauordnung.

Bei vielen Fertighaus- und Massivhausanbietern gehört die Genehmigungsplanung zum Leistungsumfang: Die Baufirma passt ihren Entwurf an Ihr Grundstück und den Bebauungsplan an und stellt die Unterlagen für den Bauantrag zusammen. Ob das bei Ihrem Angebot so ist, steht in der Bau- und Leistungsbeschreibung. Beim frei geplanten Architektenhaus bezahlen Sie die Planung gesondert. Als Orientierung für das Honorar dient die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Ihre Honorartafeln sind seit 2021 nicht mehr verbindlich, das Honorar wird frei vereinbart.

Die Grundrisse auf dieser Seite sind deshalb Beispiele und keine fertigen Baupläne. Sie zeigen, wie die Baufirmen Wohnfläche, Räume und Geschosse aufteilen, und eignen sich als Vorlage für das erste Gespräch. Weitere Beispiele finden Sie in der Sammlung Grundrisse für Einfamilienhäuser.

Einfamilienhaus, mit Satteldach

Hausbau-Ideen für ein Einfamilienhaus sammeln und ordnen

Gute Hausbau-Ideen für ein Einfamilienhaus beginnen mit den eigenen Anforderungen, nicht mit der Fassade. Schreiben Sie auf, wie viele Zimmer Sie heute brauchen und in zehn Jahren, ob ein Arbeitszimmer, ein Gästezimmer oder eine Einliegerwohnung dazukommen soll und wie viel Garten Sie pflegen möchten. Vergleichen Sie danach mehrere Entwürfe mit ähnlicher Wohnfläche: Achten Sie darauf, wie viel Fläche auf Flur und Treppe entfällt, ob Küche und Essplatz Tageslicht haben und ob sich Räume später anders nutzen lassen. Die Filter oben auf der Seite grenzen die Auswahl nach Wohnfläche und Preis ein. Kataloge der Baufirmen können Sie über die Seite Hauskataloge anfordern.

Häufige Fragen zum Einfamilienhaus bauen

Einfamilienhaus, mit Satteldach

Wie viel Geld braucht man, um ein Einfamilienhaus zu bauen?

Das hängt von Grundstück, Wohnfläche, Bauweise und Ausstattung ab, eine pauschale Summe gibt es nicht. Die günstigsten Angebote dieser Liste beginnen bei 54.473 €, je nach Angebot als Ausbauhaus oder schlüsselfertig, der Baukostenrechner hilft bei einer Einschätzung für Ihr Grundstück und Bundesland.

Kann man für 100.000 € ein Einfamilienhaus bauen?

Zu diesem Preis sind meist nur kleine Ausbauhäuser mit hohem Eigenleistungsanteil und ohne Grundstück realistisch. Schlüsselfertige Einfamilienhäuser liegen in der Regel deutlich darüber.

Kann man für 200.000 Euro ein Einfamilienhaus bauen?

Je nach Region, Grundstückspreis und Wohnfläche kann dieses Budget für ein kompaktes, schlüsselfertiges Einfamilienhaus reichen. Entscheidend sind vor allem Grundstückskosten und die gewählte Ausstattung.

Kann man für 400.000 Euro ein Einfamilienhaus bauen?

Mit diesem Budget lassen sich meist größere Wohnflächen, eine hochwertigere Ausstattung oder ein anspruchsvolleres Grundstück realisieren, auch das hängt aber stark von der Region ab. Vergleichen Sie am besten Angebote mehrerer Baufirmen, um Ihr Budget optimal auszunutzen.

Auf Beispielhaus.de finden Sie zahlreiche schöne Häuser diverser Baufirmen mit Grundrissen, Kostenaufstellungen und Bauplänen. Vergleichen Sie die Hausgrundrisse, die Kostenangebote und die Bilder der Häuser und finden Sie Ihr Traumhaus. 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Planung!

Ihr
Beispielhaus.de-Team

Einfamilienhaus: Preise aus den aktuellen Angeboten

Von den 958 Häusern auf dieser Seite nennen 561 einen schlüsselfertigen Preis. Umgerechnet auf die Wohnfläche liegt die mittlere Hälfte dieser Angebote zwischen 2.203 und 3.083 Euro je Quadratmeter, der mittlere Wert bei 2.662 Euro.

Die Tabelle zeigt, was das in Summe bedeutet. Sie ist aus den Angeboten dieser Seite gerechnet, nicht geschätzt.

Schlüsselfertige Angebote dieser Seite nach Wohnfläche. Die Spanne zeigt die mittlere Hälfte: ein Viertel der Häuser liegt darunter, ein Viertel darüber.

Wohnfläche Angebote Preisspanne schlüsselfertig je m²
bis 80 m² 13 113.000 bis 201.000 € 2.430 €
80 bis 100 m² 16 219.000 bis 308.000 € 2.700 €
100 bis 120 m² 65 243.000 bis 352.000 € 2.860 €
120 bis 140 m² 178 288.000 bis 382.000 € 2.710 €
140 bis 160 m² 123 317.000 bis 411.000 € 2.520 €
ab 160 m² 142 390.000 bis 700.000 € 2.740 €

Was in diesen Zahlen nicht steckt: Grundstück, Erschließung, Baugenehmigung, Vermessung, Außenanlagen und die Anschlüsse ans Netz. Diese Baunebenkosten fallen zusätzlich an und hängen an Ihrem Grundstück, nicht am Haus.

Wie viel Grundstück braucht ein Einfamilienhaus?

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 150 m² Wohnfläche

Die Grundflächenzahl im Bebauungsplan entscheidet darüber, nicht die Wohnfläche. Sie sagt, welcher Anteil des Grundstücks überbaut werden darf: Bei einer GRZ von 0,3 sind das 30 Prozent. Ein Haus mit 100 Quadratmetern Grundfläche braucht dann ein Grundstück von mindestens 333 Quadratmetern.

Garage, Zufahrt und Terrasse zählen dabei mit. Nach der Baunutzungsverordnung dürfen sie die Grundfläche um bis zu die Hälfte überschreiten, also auf 45 Prozent bei einer GRZ von 0,3. Wer eng plant, verliert genau hier den Garten.

Die Häuser auf dieser Seite haben im Mittel 143 Quadratmeter Wohnfläche. Verteilt sich diese auf zwei Geschosse, halbiert sich die Grundfläche und damit der Grundstücksbedarf.

Grundrisse: Einfamilienhaus

Der Grundriss entscheidet, ob ein Haus zu Ihnen passt, nicht der Preis je Quadratmeter. Achten Sie auf die Verkehrsfläche: Flure und Treppen erschließen nur, wohnen können Sie darin nicht.

Jeder Grundriss hier stammt aus einem konkreten Angebot dieser Seite. Ein Klick öffnet das Haus mit Fläche, Zimmerzahl und Preis.

Fragen zu Einfamilienhäusern

Welche Versicherungen werden beim Hausbau eines Einfamilienhaues benötigt?

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 149 m² Wohnfläche

Welche Versicherungen werden beim Hausbau eines Einfamilienhauses benötigt?

Pflicht ist beim Hausbau nur die Anmeldung der Bauhelfer bei der BG BAU. Dringend empfohlen sind die Bauherrenhaftpflicht und für die Finanzierung der Feuerrohbau- bzw. Wohngebäudeschutz. Weitere Policen wie Bauleistung, Baufertigstellung oder Restschuldversicherung sind abhängig vom Vertrag und Ihrer Situation. Welche davon sich lohnen, zeigt dieser Überblick nach Bauphasen.

Versicherungen im Überblick

VersicherungWannEinordnung
Bauhelfer bei der BG BAU anmeldenBauzeitPflicht, sobald außer Ihnen, Ehe- oder Lebenspartner und beauftragten Firmen weitere Personen mitarbeiten
BauherrenhaftpflichtBauzeitDringend empfohlen, schützt bei Schäden Dritter auf der Baustelle
Feuerrohbau / WohngebäudeBauzeit bis EinzugBanken verlangen den Nachweis meist für die Auszahlung
BauleistungsversicherungBauzeitOptional, oft schon beim Bauunternehmer enthalten
Baufertigstellung / BürgschaftenBauzeitSchutz bei Insolvenz des Bauunternehmens, Umfang vertraglich klären
Wohngebäude mit Elementarschädennach EinzugElementarschäden wie Starkregen sind nur mit Zusatz abgedeckt
PersonenversicherungenFinanzierungRestschuld, Berufsunfähigkeit: individuell abwägen

Während der Bauzeit

Als Bauherr sind Sie für die Sicherheit der Baustelle verantwortlich. Die Bauherrenhaftpflicht schützt vor Ansprüchen Dritter. Sobald außer Ihnen, Ihrem Ehe- oder Lebenspartner und den beauftragten Firmen weitere Personen mitarbeiten, müssen Sie diese Helfer bei der BG BAU anmelden, auch wenn sie unentgeltlich arbeiten. Mehr dazu bei der BG BAU. Der Feuerrohbau-Schutz sichert den Rohbau gegen Brand, die Bauleistungsversicherung deckt unvorhergesehene Schäden am Bau. Bei Generalunternehmer- oder Fertighausverträgen ist sie oft Teil des Angebots, klären Sie das vor Vertragsschluss. Die Baufertigstellungsversicherung greift, wenn das Bauunternehmen zahlungsunfähig wird und Mehrkosten entstehen. Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften sind Alternativen.

Nach der Fertigstellung

Wohngebäudeversicherung und gegebenenfalls Hausrat- und Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht lösen die Bauzeit-Policen ab. Schäden durch Starkregen und Überflutung sind nur mit einer Elementarschadenversicherung gedeckt, die Bedingungen der Versicherer unterscheiden sich, lesen Sie das Kleingedruckte. Hinweise zu Unwetterschäden: Vorkehrungen gegen Sturm, Hagel und Starkregen.

Weitere Details zu Bauzeitversicherungen: Versicherung für den Bau eines Einfamilienhauses und Versicherungen beim Hausbau. Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Was bedeuten Erbpacht und Erbbaurecht beim Grundstückskauf?

Einfamilienhaus, mit Satteldach

Was bedeuten Erbpacht und Erbbaurecht beim Grundstückskauf?

Beim Erbbaurecht kaufen Sie das Grundstück nicht, sondern erhalten das veräußerliche und vererbliche Recht, darauf ein Haus zu haben (§ 1 ErbbauRG). Das Grundstück bleibt im Eigentum des Erbbaurechtsgebers, meist einer Gemeinde, Kirche oder Stiftung. Dafür zahlen Sie in der Regel einen jährlichen Erbbauzins. „Erbpacht“ ist ein veralteter Begriff, der umgangssprachlich noch für das Erbbaurecht verwendet wird.

Erbpacht oder Erbbaurecht: Was ist der Unterschied?

Rechtlich gibt es das Erbbaurecht, geregelt im Erbbaurechtsgesetz (ErbbauRG). Die „Erbpacht“ bezeichnete früher ein Nutzungsrecht an landwirtschaftlichen Flächen und wird heute nur noch umgangssprachlich genutzt. Wer bei Angeboten „Erbpacht“ liest, meint praktisch immer ein Erbbaurecht.

So funktioniert das Erbbaurecht

  • Vertrag und Grundbuch: Der Erbbaurechtsvertrag wird im Grundbuch des Grundstücks eingetragen. Zusätzlich wird für das Erbbaurecht ein eigenes Erbbaugrundbuch angelegt.
  • Haus und Recht: Das Haus gehört rechtlich zum Erbbaurecht, nicht zum Grundstück.
  • Verkauf und Beleihung: Das Erbbaurecht kann vererbt, verkauft und mit einer Grundschuld oder Hypothek belastet werden. Im Vertrag kann vereinbart sein, dass der Grundstückseigentümer dem Verkauf oder der Belastung zustimmen muss.
  • Laufzeit: Die Laufzeit legt der Vertrag fest, bei Wohnhäusern erstreckt sie sich üblicherweise über mehrere Jahrzehnte.

Erbbauzins: Was kostet das Erbbaurecht?

Der Erbbauzins wird im Vertrag vereinbart. Er kann an die wirtschaftliche Entwicklung gekoppelt sein, sodass er sich im Lauf der Jahre erhöht. Bei Wohnbebauung darf eine Erhöhung nicht unbillig sein: Maßstab ist die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung seit Vertragsschluss, und eine Erhöhung darf frühestens drei Jahre nach Vertragsschluss oder der letzten Erhöhung verlangt werden (§ 9a ErbbauRG). Klären Sie vor Vertragsschluss, nach welchem Index und in welchem Rhythmus angepasst wird.

Was passiert nach Ablauf des Erbbaurechts?

Läuft das Erbbaurecht durch Zeitablauf aus, muss das Haus nicht abgerissen werden. Der Grundstückseigentümer hat dem Erbbauberechtigten dafür grundsätzlich eine Entschädigung zu zahlen (§ 27 ErbbauRG). Höhe, Zahlungsart und ein möglicher Ausschluss können im Vertrag geregelt sein. Eine Mindestentschädigung von zwei Dritteln des Werts des Bauwerks gilt nur, wenn das Erbbaurecht der Wohnversorgung minderbemittelter Bevölkerungskreise dient. Der Eigentümer kann die Zahlung auch abwenden, indem er das Erbbaurecht für die voraussichtliche Standdauer des Hauses verlängert. Lesen Sie die Regelung zum Vertragsende deshalb genau.

Vorteile und Nachteile des Erbbaurechts

  • Vorteil: Sie müssen den Grundstückskaufpreis nicht aufbringen. Das senkt die Finanzierungssumme und kann die Anfangsbelastung verringern.
  • Nachteil: Sie zahlen den Erbbauzins dauerhaft, das Grundstück gehört Ihnen nie. Zinsanpassungen können Ihre Belastung erhöhen.
  • Nachteil: Banken prüfen Erbbaurechte bei der Finanzierung genauer, und die Restlaufzeit beeinflusst Beleihung und Wiederverkauf.

Beim klassischen Kauf eines Baugrundstücks helfen die Hinweise unter Baugrundstück kaufen. Haustypen für Ihr Vorhaben finden Sie unter Einfamilienhaus bauen.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Wie ein Einfamilienhaus bauen? Fertighaus oder massive Bauweise ?

Einfamilienhaus, mit Bungalow

Fertighaus oder Massivhaus: Welche Bauweise passt zu Ihnen?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Das Fertighaus punktet mit kurzer Bauzeit auf der Baustelle, planbaren Kosten und der Möglichkeit, Musterhäuser zu besichtigen, das Massivhaus mit mehr Spielraum für Änderungen während des Baus. Entscheidend sind Ihr Zeitplan, Ihr Budget, Ihr Grundstück und die gewünschte Individualität.

Fertighaus und Massivhaus im Vergleich

KriteriumFertighausMassivhaus
BauweiseElemente im Werk vorgefertigt, Montage auf der BaustelleStein auf Stein oder aus Fertigteilen vor Ort errichtet
Bauzeit auf der Baustellekurz, Rohbau steht oft in wenigen Tagenlänger, Trocknungszeiten beim Mauerwerk
Kostensicherheithäufig Festpreisangebothängt vom Vertrag und den Gewerken ab
Gestaltunghoch, Hausmodelle anpassbar oder frei geplanthoch, auch als Architektenhaus

Fertighäuser und Massivhäuser erreichen heute aktuelle Energiestandards. Ob ein Haus die Anforderungen erfüllt, hängt nicht allein von der Bauweise ab, sondern von Planung und Ausführung.

Vor- und Nachteile beider Bauweisen

Vorteile und Nachteile des Fertighauses

  • Vorteil: kurze Bauzeit, weil die Elemente im Werk vorgefertigt werden und der Rohbau oft in wenigen Tagen steht
  • Vorteil: häufig ein Festpreisangebot, das die Kosten planbar macht
  • Vorteil: Musterhäuser lassen sich besichtigen
  • Nachteil: Änderungen während des Baus lassen sich weniger leicht umsetzen als beim Massivhaus

Vorteile und Nachteile des Massivhauses

  • Vorteil: Änderungen sind auch während des Baus eher möglich
  • Vorteil: Gestaltung auch als Architektenhaus
  • Nachteil: längere Bauzeit, weil das Mauerwerk Trocknungszeiten braucht
  • Nachteil: die Kostensicherheit hängt vom Vertrag und den einzelnen Gewerken ab

Worauf Sie bei der Entscheidung achten sollten

Zeit und Finanzierung

Wer Miete spart oder Bereitstellungszinsen vermeiden will, profitiert von der kürzeren Bauzeit des Fertighauses. Die gesamte Zeit von der Planung bis zum Einzug hängt bei beiden Bauweisen von Genehmigung, Lieferzeiten und Handwerkern ab.

Individualität und Besichtigung

Wer sich das eigene Haus schwer vorstellen kann, ist mit einem Fertighaus oft besser bedient, da Musterhäuser besichtigt werden können. Auch bei ungewöhnlichen Grundstücken oder Grundrissen lassen sich beide Bauweisen planen, Massivhaus und Architektenhaus erlauben Änderungen länger, siehe Architekt oder Fertighaus.

Kosten: Angebote richtig vergleichen

Die Baukosten lassen sich nicht pauschal vergleichen. Ein Fertighaus wird häufig als Festpreisangebot kalkuliert, beim Massivhaus hängt die Kostensicherheit vom Vertrag und den einzelnen Gewerken ab. Vergleichen Sie Angebote deshalb über die Bau- und Leistungsbeschreibung, denn sie legt fest, welche Leistungen im Preis enthalten sind.

Wertbeständigkeit und Wiederverkaufswert

Ein pauschaler Wertunterschied lässt sich nicht belegen. Lage, Zustand, Energiestandard und Ausstattung zählen beim Wiederverkauf stärker als die Bauweise. Die Immobilienwertermittlungsverordnung setzt für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser eine Gesamtnutzungsdauer von 80 Jahren als Modellwert an und unterscheidet dabei nicht nach der Bauweise (ImmoWertV, Anlage 1).

Lebensdauer

Die Lebensdauer hängt vor allem von Ausführung, Material und Unterhalt ab, nicht allein von der Bauweise. Vergleichen Sie deshalb die Angaben zu Baustoffen und Konstruktion im Angebot, statt sich auf pauschale Jahreszahlen zu verlassen.

Welche Baustoffe gibt es beim Massivhaus?

Je nach Wunsch kommen Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton oder Beton infrage. Einen Überblick gibt Welcher Stein beim Hausbau. Zum Begriff Fertighaus gibt es eine eigene Erklärung im Lexikon.

Entwürfe vergleichen

Entwürfe mit Grundriss und Preis vergleichen Sie unter Einfamilienhaus bauen. Fragen Sie bei jedem Angebot nach der Bau- und Leistungsbeschreibung und prüfen Sie, welche Leistungen enthalten sind.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Welche Versicherung für den Bau eines Einfamilienhauses?

Einfamilienhaus, mit Satteldach, 150 m² Wohnfläche

Welche Versicherung für den Bau eines Einfamilienhauses?

Gesetzlich vorgeschrieben ist beim Hausbau nur die Anmeldung der Bauhelfer bei der Bau-Berufsgenossenschaft (BG BAU), sobald außer Ihnen, Ihrem Ehe- oder Lebenspartner und den beauftragten Firmen weitere Personen auf der Baustelle mitarbeiten. Alle anderen Versicherungen sind freiwillig, aber sinnvoll, vor allem die Bauherrenhaftpflicht. Banken verlangen für die Finanzierung zudem meist den Nachweis einer Gebäudeversicherung mit Feuerrohbauschutz.

Versicherungen während der Bauzeit

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Sie schützt vor Schadenersatzansprüchen Dritter, wenn zum Beispiel ein Passant oder ein spielendes Kind auf der Baustelle zu Schaden kommt. Sie ist wichtig, weil der Bauherr für die Verkehrssicherung der Baustelle verantwortlich ist. Nach dem Einzug geht der Schutz in die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht über.

Feuerrohbauversicherung und Wohngebäudeversicherung

Schon während der Bauzeit sind Rohbau und Material gegen Feuer zu sichern. Ob der Feuerrohbauschutz im Tarif der Wohngebäudeversicherung enthalten ist oder extra kostet, unterscheidet sich je nach Versicherer. Fragen Sie beim Abschluss ausdrücklich danach.

Bauleistungsversicherung (Bauwesenversicherung)

Sie deckt unvorhergesehene Schäden am Bau, zum Beispiel durch Unwetter, Vandalismus oder Konstruktionsfehler. Bei Fertighaus- oder Generalunternehmerverträgen ist sie oft schon durch den Unternehmer abgedeckt. Fragen Sie danach im Vertrag.

Bauhelfer und Eigenleistung

Helfer auf dem Bau müssen Sie bei der BG BAU anmelden, unabhängig davon, ob sie bezahlt werden oder unentgeltlich arbeiten. Eine private Unfall- oder Haftpflichtversicherung ersetzt diesen gesetzlichen Schutz nicht. Sie selbst und Ihr Ehepartner sind nicht automatisch versichert, können aber auf Antrag freiwillig versichert werden (BG BAU).

Absicherung der Finanzierung

Banken verlangen teils eine Risikolebensversicherung oder Unfallversicherung, um das Kreditausfallrisiko zu verringern. Eine Restschuldversicherung kann sinnvoll sein, ersetzt aber keine Prüfung der eigenen Tragfähigkeit.

Nach dem Einzug

Spätestens bei Fertigstellung sollten Sie eine Wohngebäudeversicherung, möglichst mit Elementarschadenversicherung, abschließen. Melden Sie der Hausratversicherung den Umzug frühzeitig. Je nach Anbieter ist der Hausrat dann für eine Übergangszeit in alter und neuer Wohnung versichert. Informationen zu Unwetterschäden stehen unter Hausversicherung bei Sturm, Hagel und Starkregen. Eine Gesamtübersicht bietet Versicherungen beim Hausbau.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Was ist ein Bauvertrag und wer braucht ihn?

Was ist ein Bauvertrag und wer braucht ihn?

Ein Bauvertrag ist ein Vertrag über die Herstellung, Wiederherstellung, Beseitigung oder den Umbau eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon (§ 650a BGB). Ihn braucht jeder, der ein Haus durch einen Bauunternehmer errichten lässt, also Sie als Auftraggeber und Bauherr sowie der Unternehmer als Vertragspartner. Wenn Sie als Verbraucher den Bau eines neuen Gebäudes oder erhebliche Umbaumaßnahmen beauftragen, spricht das Gesetz von einem Verbraucherbauvertrag (§ 650i BGB).

Was steht im Bauvertrag?

Ein Bauvertrag legt fest, was gebaut wird, was es kostet und wann es fertig sein soll. Typische Bestandteile sind:

  • alle vereinbarten Bauleistungen, am besten in einer Bau- und Leistungsbeschreibung
  • Preis und Zahlungsplan mit den Zeitpunkten der Abschlagszahlungen
  • Bauzeit: verbindliche Angaben zum Fertigstellungstermin, oder, wenn dieser noch nicht feststeht, zur Dauer der Bauausführung (§ 650k Abs. 3 BGB)
  • Sondervereinbarungen und Änderungen

Der Vertrag kann für einzelne Bauabschnitte gelten oder für den kompletten Bau bis zur Schlüsselübergabe (schlüsselfertig). Der Unternehmer kann zudem als Ansprechpartner und Mittelsmann zwischen Ihnen und den ausführenden Betrieben auftreten.

Rechte beim Verbraucherbauvertrag

Für Verbraucher gelten im BGB eigene Regeln, die den Bauherrn schützen (§§ 650i bis 650o BGB). Die wichtigsten sind diese:

Baubeschreibung

Der Unternehmer muss Sie über die Einzelheiten des Bauvorhabens unterrichten, in der Regel mit einer Baubeschreibung (§ 650j BGB in Verbindung mit Artikel 249 EGBGB). Die Angaben zur Bauausführung werden Vertragsinhalt, und Zweifel bei der Auslegung gehen zu Lasten des Unternehmers (§ 650k BGB). Hat Ihr Vertrag die wesentlichen Planungsvorgaben von Ihnen selbst übernommen, entfällt diese Pflicht.

Widerruf

Als Verbraucher können Sie den Vertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen (§ 650l, § 355 Abs. 2 BGB). Das gilt nicht, wenn der Vertrag notariell beurkundet wurde. Der Unternehmer muss Sie über dieses Widerrufsrecht belehren (§ 650l BGB).

Abschlagszahlungen

Die Abschlagszahlungen dürfen insgesamt höchstens 90 Prozent der vereinbarten Gesamtvergütung betragen (§ 650m Abs. 1 BGB). Mit der ersten Abschlagszahlung erhalten Sie eine Sicherheit von 5 Prozent der Gesamtvergütung für die rechtzeitige Herstellung des Werks ohne wesentliche Mängel (§ 650m Abs. 2 BGB).

Muss ein Bauvertrag schriftlich sein?

Ein Verbraucherbauvertrag bedarf der Textform (§ 650i Abs. 2 BGB). Textform heißt: eine lesbare Erklärung, in der die Person des Erklärenden genannt ist, auf einem dauerhaften Datenträger, etwa als E-Mail-Anhang oder als Ausdruck. Eine handschriftliche Unterschrift ist dafür nicht nötig (§ 126b BGB).

Auch sonst ist von mündlichen Absprachen dringend abzuraten, weil sich Leistungen, Preise und Termine später kaum beweisen lassen. Lassen Sie den Vertrag vor der Unterschrift von einem Fachmann prüfen, zum Beispiel einem Fachanwalt für Baurecht, einem Bausachverständigen oder der Verbraucherzentrale.

Bauvertrag nach BGB oder VOB

Der Bauvertrag ist rechtlich ein Werkvertrag mit eigenen Sonderregeln (§§ 650a ff. BGB). Nach § 631 BGB verpflichtet der Werkvertrag den Unternehmer als Auftragnehmer zur Herstellung des versprochenen Werks und den Besteller zur Zahlung der vereinbarten Vergütung.

Daneben gibt es die VOB/B, die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil B. Sie wird nur Vertragsbestandteil, wenn sie im Vertrag vereinbart ist (§ 305 Abs. 2 BGB). Ohne Vereinbarung gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).

Abnahme

Mit der Abnahme übernehmen Sie das fertige Werk, und die Regelungen dazu gelten bei jedem Bauvertrag. Sie sind verpflichtet, ein vertragsgemäß hergestelltes Werk abzunehmen. Wegen unwesentlicher Mängel dürfen Sie die Abnahme nicht verweigern (§ 640 Abs. 1 BGB).

Mängelrechte und Fristen

Bei Mängeln an einem Bauwerk verjähren Ihre Ansprüche nach dem BGB in fünf Jahren, gerechnet ab Abnahme (§ 634a Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 BGB). Bei einer VOB/B-Vereinbarung können die Fristen davon abweichen. Deshalb sollten Sie vor Vertragsschluss klären, welches Regelwerk gilt.

Bauvertrag beim Fertighaus

Bei Fertighäusern ist der Vertrag meist ein Fertighausvertrag mit dem Anbieter, siehe Fertighausvertrag. Worauf es bei Festpreis und Zahlungsplan ankommt, erklären Festpreisgarantie und Zahlung nach Baufortschritt. Welches Regelwerk zu Ihrem Fall passt, zeigt die Checkliste Bauvertrag. Wie Sie einen Fertighausvertrag prüfen, erklärt die Seite Bauvertrag prüfen.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Lohnt sich ein Keller für ein Einfamilienhaus?

Haus mit Keller oder ohne: Lohnt sich ein Keller?

Ein Keller lohnt sich meist, wenn Sie den zusätzlichen Platz wirklich nutzen und der Baugrund es zulässt. Er schafft Stauraum, Platz für Technik und Hauswirtschaft und im Idealfall Wohnfläche für spätere Nutzungen. Er verteuert den Bau, im Vergleich zu einer Bodenplatte entstehen deutliche Mehrkosten. Ob sich das im Einzelfall rechnet, hängt von Grundwasser, Hanglage, Grundstücksgröße und Bebauungsplan ab.

Wann ist ein Keller sinnvoll?

  • Kleine bebaubare Fläche: Wenn der Bebauungsplan nur wenig Grundfläche zulässt, bietet der Keller zusätzlichen Raum. Die Festsetzungen stehen im Bebauungsplan.
  • Hanglage: Ein Hang ermöglicht oft Kellerräume mit Tageslicht.
  • Stauraum und Technik: Heizung, Hausanschlüsse, Waschmaschine und Trockner, Vorräte und Hobbyräume lassen sich unterbringen, ohne Gartenhaus oder Anbau.
  • Spätere Nutzung: Kellerräume werden oft zu Büro, Werkstatt, Fitnessraum oder Wellnessbereich, wenn die Kinder ausziehen.

Wann ist ein Keller eher ungünstig?

  • Hoher Grundwasserspiegel: Dann sind aufwendige Abdichtungen nötig, etwa eine wasserundurchlässige Betonwanne, die sogenannte weiße Wanne. Das steigert die Kosten. Ein Bodengutachten zeigt, welche Verhältnisse auf Ihrem Grundstück herrschen.
  • Knappes Budget: Dann ist ein Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss oft die günstigere Alternative.
  • Barrierefreiheit: Ein Keller verlangt Treppen, was im Alter hinderlich sein kann.

Kosten: Keller oder Bodenplatte im Vergleich

Die Mehrkosten eines Kellers hängen von Aushub, Erdarbeiten, Bauweise, Größe und Baugrund ab. Eine pauschale Summe nennt diese Seite bewusst nicht. Holen Sie deshalb Angebote mit Keller und mit Bodenplatte für dasselbe Haus ein, dann sehen Sie die Differenz. Was Keller konkret kosten kann, zeigt der Ratgeber Was kostet ein Keller.

Hochkeller, Vollkeller oder Teilunterkellerung?

Ein Vollkeller liegt vollständig unter der Erde. Ein Hochkeller ragt teilweise aus dem Boden und lässt mehr Licht herein. Bei einer Teilunterkellerung liegt nur ein Teil des Hauses über einem Keller, der Rest steht auf einer Bodenplatte. Die Mehrkosten richten sich nach Bauweise, Größe, Baugrund und Ausbaustufe und sind mit Ihrem Anbieter für das konkrete Haus zu klären.

Keller als Wohnraum nutzen

Räume im Keller zählen nur dann zur Wohnfläche, wenn sie als Aufenthaltsräume genehmigt sind. Dafür gelten Anforderungen an Belichtung, Raumhöhe und Feuchteschutz, die sich nach der Landesbauordnung richten. Planen Sie solche Räume von Anfang an mit. Häuser mit Keller finden Sie unter Bungalow mit Keller und Einfamilienhaus bauen.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Lohnt sich der Bau einer Einliegerwohnung bei einem Einfamilienhaus?

Einliegerwohnung Vorteile und Nachteile: Lohnt sich der Bau?

Eine Einliegerwohnung lohnt sich, wenn Sie sie dauerhaft nutzen: für Angehörige, als Büro oder als Mietwohnung, deren Einnahmen verlässlich eingehen. Sie verursacht Mehrkosten für zweite Küche, zweites Bad und zusätzliche Leitungen. Prüfen Sie vorab, ob der Bebauungsplan eine zweite Wohnung zulässt.

Vorteile und Nachteile im Überblick

  • Vorteile: Mehrere Generationen unter einem Dach, gegenseitige Unterstützung im Alltag und mögliche Mieteinnahmen.
  • Nachteile: Weniger Privatsphäre, Konflikte bei ungeklärten Zuständigkeiten und die Pflichten als Vermieter.

Vermietung: Chancen und Risiken

Die Einliegerwohnung kann als Mietwohnung einen Teil der Finanzierung tragen. Rechnen Sie aber vorsichtig: Leerstand, Instandhaltung und Mietausfall gehören zur Rechnung. Wird die Miete fest für die Abzahlung eingeplant und bleibt aus, wird die Wohnung zum Problem. Als Vermieter haben Sie Pflichten gegenüber dem Mieter, die Sie vor dem Bau kennen sollten.

Angehörige oder Mieter: Das Verhältnis klar regeln

Zieht ein Familienmitglied ein, sieht die Rechnung anders aus. Auch bei Eltern oder Schwiegereltern sollten Sie das Zusammenleben mit einem schriftlichen Mietvertrag regeln. Halten Sie außerdem Verantwortlichkeiten wie Gartenpflege, Winterdienst und Nebenkosten fest.

Kündigung: Was bei einer Einliegerwohnung gilt

Wer im selben Haus wohnt, kann eine Wohnung nach § 573a BGB leichter kündigen, wenn das Haus höchstens zwei Wohnungen hat. Die Kündigungsfrist verlängert sich dann um drei Monate. Das gilt nur unter diesen Voraussetzungen. Klären Sie den Fall vor dem Einzug, bevor Sie einen Mietvertrag abschließen.

Kosten und Planung

Zusätzlich fallen an: eine zweite Küche, ein zweites Bad, getrennte Zähler, gegebenenfalls ein eigener Eingang und Schallschutz. Welcher Betrag zusammenkommt, hängt von Größe und Ausstattung ab. Einen ersten Rahmen für Ihr Vorhaben gibt der Baukostenrechner. Lassen Sie sich die Zusatzkosten vom Anbieter einzeln aufschlüsseln.

Zweifamilienhaus oder Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung?

Ob das Haus rechtlich und steuerlich als Zweifamilienhaus gilt, hängt davon ab, wie die Wohnung abgeschlossen und genutzt wird. Eine verbindliche Einordnung gibt im Einzelfall das Bauamt oder ein Steuerberater. Den Unterschied erklärt Zweifamilienhaus oder Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Häuser mit Einliegerwohnung finden Sie unter Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung bauen.

Diese Angaben sind eine allgemeine Einordnung und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Lassen Sie Ihren Einzelfall vor Vertragsschluss von einem Anwalt, Notar oder einer Verbraucherzentrale prüfen.

Ausführliche Antwort

Wie hoch sind die Energiekosten für ein Einfamilienhaus?

Wie hoch sind die Energiekosten für ein Einfamilienhaus?

Die Energiekosten eines Einfamilienhauses hängen von Wohnfläche, Dämmstandard, Heizsystem und Energiepreisen ab. Nach dem Heizspiegel 2026 von co2online (veröffentlicht am 22.09.2026) liegen die prognostizierten Heizkosten 2026 für ein 130 m² großes Einfamilienhaus bei etwa 1.300 Euro mit Wärmepumpe, 1.930 Euro mit Erdgas und 2.745 Euro mit Heizöl. Das sind Durchschnittswerte für Beispielgebäude, keine Neubauwerte. Ein neu gebautes, gut gedämmtes Haus verbraucht deutlich weniger.

Heizkosten nach Energieträger (Heizspiegel 2026)

Heizung130 m² Einfamilienhaus, Prognose 2026
Wärmepumpe1.300 Euro
Erdgas1.930 Euro
Fernwärme2.055 Euro
Holzpellets1.740 Euro
Heizöl2.745 Euro

Stand: Heizspiegel 2026. Die Zahlen gelten für Beispielgebäude, Ihre Kosten können abweichen. co2online erwartet, dass sich die Kosten für Gas und Öl bis 2045 mehr als verdoppeln könnten, die für Wärmepumpen langsamer steigen.

Was beeinflusst die Energiekosten?

  • Dämmung und Fenster: Je besser die Gebäudehülle, desto geringer der Wärmebedarf.
  • Heizsystem: Wärmepumpe, Fernwärme, Pellets oder Gas unterscheiden sich im Preis je Kilowattstunde und im Wirkungsgrad.
  • Warmwasser: Es wird je nach Anlage separat oder über die Heizung bereitet.
  • Haushaltsstrom: Hinzu kommt der Strom für Geräte und Beleuchtung.
  • Verhalten: Richtiges Heizen und Lüften kann den Energieverbrauch nach co2online um bis zu 10 Prozent senken.

Energiestandards im Vergleich

Ein Niedrigenergiehaus unterschreitet die gesetzlichen Mindestanforderungen. Ein Passivhaus kommt mit höchstens 15 kWh Heizwärme pro Quadratmeter und Jahr aus, das entspricht etwa 1,5 Litern Heizöl, bei hohen Anforderungen an die Lüftung. Die Hintergründe zu den Kriterien finden Sie unter Passivhaus bauen. Höhere Baukosten für einen strengeren Standard sollten Sie in einer Kosten-Nutzen-Rechnung gegen die Energieeinsparung stellen.

So senken Sie die Energiekosten

  • Heizsystem passend zur Heizlast wählen und die Heizlast berechnen lassen
  • Photovoltaik und Wärmepumpe kombinieren, um einen Teil des Stroms selbst zu erzeugen
  • Hülle luftdicht ausführen und prüfen lassen
  • Den Energieberater früh in die Planung einbeziehen

Hausangebote für den eigenen Neubau finden Sie unter Einfamilienhaus bauen.

Ausführliche Antwort

So gehen Sie weiter vor

Vergleichen Sie zuerst Grundrisse, nicht Preise. Merken Sie sich drei bis fünf Häuser, prüfen Sie bei jedem, ob die Bodenplatte enthalten ist, und fordern Sie dann die Unterlagen an.

Hauskataloge ansehen